Weingut Rippstein

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Weingut Rippstein

Erst die Idee, dann das Vergnügen

„Ein guter Wein entsteht erst im Kopf“, ist der Winzer Bernhard Rippstein überzeugt. Erst dann dreht er an den unzähligen Stellschrauben im Weinberg und im Weinausbau, um seine Idee umzusetzen. Bei der Innenraumgestaltung der neuen Vinothek auf dem Familien-Weingut im östlichen Teil von Franken verfolgte Bernhard Rippstein die gleiche Strategie: Er hatte eine Vision von dem, was er wollte, nutzte den Reichtum farbiger Tonerden, ließ sich seinen Lehm-Designputz mischen und kreierte damit den buchstäblichen Hintergrund für Ihren Weingenuss.

Lehmputz: aus dem Wunsch an Gestaltung

Der Leitspruch des erfolgreichen Bio-Winzers lautet: „Einfach etwas anders“. Bei einem Besuch in dem neuen Verkaufs- und Weinprobenraum erleben Sie, wie Bernhard Rippstein sein Lebensmotto umsetzt: mit Herzblut, Leidenschaft und einem anpackenden Gestaltungswillen.

Seit drei Generationen baut die Familie Rippstein Wein an – Bernhard Rippstein ist jedoch der erste, der ausschließlich vom Weinanbau lebt. Sein Antrieb: Seine Liebe zum Wein und die Freude am Produkt für Sie in die Flasche zu bekommen. Manchmal packt ihn dabei die Ungeduld, wenn er wieder ein Jahr warten muss, um eine neue Idee für die Weiterentwicklung des Weins umsetzen zu können.

Die Umsetzung der neuen Vinothek nahm die Familie Rippstein auch selbst in die Hand. Highlight des Verkaufs- und Probierraums ist die Präsentationswand. Ein beleuchtetes Holzregal vor dunkelrotem Lehmputz setzt die Weinflaschen in Szene. Im Kontrast dazu ist die Raumdecke in einem dunklen Anthrazit verputz – ebenfalls mit Lehm.

Farbtöne und Oberflächenstruktur des Putzes wurden nach den Vorgaben des Winzers gemischt – und dann wurde in Eigenleistung verputzt. Lehm ist aufgrund seiner einfachen Verarbeitung ideal für den Selbstbau.

Ökologischer Baustoff: aus Liebe zur Natur

In den Weinen des Bioweinguts erkennen Sie nicht nur die Leidenschaft für guten Wein, sondern auch die Liebe zur Natur. Neben der lenkenden Hand des Winzers können Sie die Eigenheiten jedes Jahres, die Region und den Boden herausschmecken.

„Wir müssen versuchen, die Natur zu verstehen und von Ihr zu lernen, sich Zeit nehmen, beobachten, respektieren, eins werden mit ihr“, beschreibt Bernhard Rippstein sein Verhältnis zur Natur. Es ist für ihn eine Frage der Wertschätzung und der zukünftigen Familientradition, seine Weinberge nachhaltig zu bewirtschaften und biologischen Weinanbau zu betreiben.

In der Vinothek können Sie diese Wertschätzung schmecken, spüren und sehen. Lehm als natürlicher Baustoff und Reminiszenz an die Existenzgrundlage des Weinbaus – den Boden – bietet dafür den idealen Hintergrund.

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Lehm-Besonderheit:

CLAYTEC: aus Lust an der Farbe

Für die neue Vinothek wählte der Winzer YOSIMA Lehm-Designputz. CLAYTEC bietet werkseitig 146 Farbtöne, unterteilt in neun Farbräume an. Bei der Herstellung wird die natürliche Farbigkeit von Ton genutzt, sodass keine Pigmente oder Farbstoffe eingesetzt werden.

Sechs Zuschlagstoffe wie Stroh, Perlmutt, Glitter oder Kräuter sorgen optional für eine besondere Oberflächenstruktur und erweitern den Gestaltungsspielraum zusätzlich.

Familie Rippstein entschied sich für die Farbe Anthrazit sowie für eine Farbe aus dem Farbraum Gold-Ocker, beide mit Stroh als Zuschlagstoff. Die darunterliegenden Oberflächen wurden teilweise mit der Grundierung „Die Gelbe“ vorbehandelt. Die flüssige Grundierung mit feiner Körnung mindert und egalisiert die Saugfähigkeit und schützt Gipskarton- und andere Bauplatten vor Nässe aus dem Lehmputzauftrag.

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  • Feine Oberflächen
    Lehmputz
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