Altes Pfarrhaus Ringhuscheid

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Altes Pfarrhaus Ringhuscheid

Wo jeder (Mauer)Stein eine Geschichte erzählt

Gerne spricht man bei einem Neubeginn von einem neuen Kapitel, dass aufgeschlagen wird. Für das alte Pfarrhauses im Eifelort Ringhuscheid stimmt das. Die Besitzer haben mit der Sanierung nicht nur die Geschichte weitererzählt, sondern auch vergessene Teile wieder hervorgeholt. Der Baustoff Lehm zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung. Als Gast in diesem Ferienhaus können Sie nun

Kapitel 1: Die Suche nach dem verborgenen Schatz

Als das Bauherrenpaar das alte Pfarrhaus erwarb, gab der Stein über dem Portal einen Hinweis auf das, was sie erwartete. Er nannte 1793 als Jahr der letzten großen Renovierung. Das Haus selbst war noch einmal 80 Jahre älter.

Ob sich wohl irgendwo ein Schatz versteckte? Und tatsächlich – unter den verrotteten Dielen der Küche wurden die Bauherren fündig.

Sie stießen allerdings nicht auf Gold und Edelstein, sondern auf Wasser. In der Ecke des Raumes kam der alte Brunnen zum Vorschein. Nachdem er wieder ausgeschachtet war, füllte er sich mit Wasser. Heute setzen ihn Unterwasserstrahler und eine gläserne Abdeckplatte als Teil des Fußbodens in Szene.

Kapitel 2: Das Geheimnis der Wände

Auch hinter den Tapeten und unter dem alten Putz wurde so manches entdeckt – beispielsweise eine gut erhaltene Wandgestaltung in Schablonentechnik im ehemaligen Pastorenzimmer oder die alte Takenanlage (besondere Form einer Heizung). Sie leitete die Wärme des Herdfeuers über eine eiserne Platte in die Stube.

Die Wände sind überwiegend aus Bruchsteinen gemauert – mal in schönem Verbund, mal ziemlich unregelmäßig. Doch immer wieder gab es Überraschungen. Einige Wände sind in einer handwerklich hochwertigen Holzständerbauweise errichtet.

Kapitel 3: Oberflächen mit Charakter

Nachdem die Grundmauern freigelegt und alle Entdeckungen gemacht waren, ging es an den Wiederaufbau der Wandoberflächen. Hier hat der Lehm seinen Auftritt. Die Wände wurden originalgetreu mit Lehm verputzt.

Dabei wurden die guten Gestaltungsmöglichkeiten des Lehms genutzt. Die buckeligen Bruchsteinwände mussten ausgeglichen werden und konnten ihren Charakter behalten. Im Flur wurde sogar ein besonders schönes Stück Bruchsteinwand freigelassen. Bei den Holzständerwänden wurden nur die Gefache verputzt.

Nun sind Sie dran mit Entdecken. Die vielen liebevollen Details laden zur Spurensuche ein. Wofür wohl die eine oder andere Nische genutzt wurde? Wer wohl alles durch die alten Türen gegangen ist?

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Lehm-Besonderheit:

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Entdecken, erhalten, wiederverwenden, behutsam hinzufügen – das war das Credo der Bauherren bei der Sanierung des alten Pfarrhauses und dem Umbau zum gemütlichen Ferienhaus mit drei Schlafzimmern. Der Leitsatz aus der Denkmalpflege ist heute aktueller denn je, denn er entspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Das trifft auch auf den Baustoff Lehm zu: Der historische Baustoff erfüllt heute moderne Wohnansprüche. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit im Raum und schützt vor Schimmel auf der Wand und in Holzkonstruktionen.

Im alten Pfarrhaus zeigt der verwendete Lehm-Unterputz mit Stroh auch, was er gestalterisch kann: Durch seine gute Plastizität lässt er sich hervorragend an andere Bauteile anarbeiten. Auch der buckelige Untergrund der Bruchsteinmauern lässt sich gut verputzen, sodass jede Wand einen eigenen Charakter erhält.

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