Seminarhaus Jonathan

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Seminarhaus Jonathan

Neues auf altem Wissen aufbauen

Was inspiriert Sie, lässt Ihre Kreativität sprudeln? Manchmal benötigt es einen besonderen Raum oder Ort, um aus sich selbst heraus Neues zu schaffen. So ein Ort möchte das Seminarhaus Jonathan in der Eifel sein. Dabei ist das Haus selbst vor wenigen Jahren neu geschaffen worden. Nachdem das alte Seminarhaus vollständig abbrannte, errichteten die Besitzer das neue Gebäude streng nach baubiologischen und nachhaltigen Kriterien. Die Vorteile des Baustoffs Lehm dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

Wohltuendes Raumklima entspannt den Körper

Große Teile des Neubaus sind in Holzständerbauweise errichtet und mit Lehm verputzt. Bis ins 19. Jahrhundert waren Lehm und Holz gängige Baustoffe – aus pragmatischen Gründen. Sie waren lokal verfügbar und hatten sich bewährt.

Lehm schützt die Holzkonstruktion indem er die Feuchtigkeit im Bauteil reguliert. Dabei lagert er Wassermoleküle ein und gibt sie später wieder ab. Diese Eigenschaft verringert auch das Risiko von Schimmelbildung durch kondensierte Luftfeuchtigkeit auf der Wand.

Was die Konstruktion schützt, ist auch gut für Sie. Die lehmverputzten Wände in den Schlaf-, Seminar- und Aufenthaltsräumen puffern zu hohe Luftfeuchtigkeit ab und wirken ausgleichend bei niedrigen Werten. So bleibt das Raumklima stets angenehm.

Natürlich Ressourcen beruhigen den Geist

Eine Oase mitten im Haus ist der große Seminarraum mit Holzfußboden und Lehmwänden. Umgeben von natürlichen Materialien können Sie wunderbar abschalten. Doch auch der naturnahe Philosophiepark rund ums Haus lädt Sie ein, aufzutanken. Hier treffen Sie auf Alpakas, Hühner und Pferde.

Doch die Natur spendet im Seminarhaus auch ganz konkrete Wärme: Das gesamte Gebäude wird CO2-neutral über einen Holz-Hackschnitzelkessel und eine große Solarthermie-Anlage beheizt. Das Holz stammt aus den umgebenden Wäldern. Und auch sonst ist die Haustechnik extrem nachhaltig angelegt, beispielsweise mit einem Klärteich. Hier wird ebenfalls historisches Wissen modern adaptiert.

Mit der Verwendung von Lehm und Holz ist nicht nur an die Nutzungsphase gedacht. Beide Baustoffe lassen sich gut recyceln – Lehm sogar auf gleichem Niveau.

Kaffee und Kuchen stärken die Seele

Mit Lehm und Holz nutzen die Besitzer bereits die Gaben der Natur. Dies setzt sich im Café und Hofladen fort. Hier können Sie beispielsweise Kuchen aus Urgetreide-Arten wie Dinkel und Emmer genießen sowie Marmeladen, Kräuter und Dinge aus Alpaka-Wolle erstehen.

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Lehm-Besonderheit:

Traditionelle Lehmputze von Claytec für moderne Aufgaben

Der Schreck saß tief, als Susanne Arens-Zenz und Peter Zenz vor den verkohlten Resten ihres liebevoll restaurierten fränkischen Hofs standen. Doch schon nach kurzer Zeit nutzten sie die Chance, die ihnen der Wiederaufbau bot.

Nach den gemachten Erfahrungen war der Brandschutz natürlich wichtig. Der unbrennbare Lehm wurde traditionell auch als Feuerschutz für die Holzkonstruktion eingesetzt.

Abhängig vom Aufbau und von der Stärke der Lehmbeschichtung verlängert sich die Standzeit der Konstruktion, sodass im Ernstfall Zeit gewonnen wird. Eine Zerstörung wird – wie bei anderen Maßnahmen zur Erhöhung des Feuerwiderstands – nicht verhindert.

Das Haus mit vier großen Seminarräumen und zehn Gästezimmern ist in Holzständerbauweise rund um einen Kern aus Porotonsteinen errichtet. 1700 m2 Wände wurden mit Lehm-Oberputz fein 06 von CLAYTEC verputzt. Dünne Holzfaserausbauplatten dienten als Putzträger. Für die farbige Gestaltung wurden die Wandoberflächen mit weißer sowie leicht getönter CLAYFIX Lehmfarbe gestrichen. Teilweise ist auch die hochwertige Naturoberfläche des Lehmputzes sichtbar.

Details zum Reiseziel:

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