Weingut Domein Holset

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Weingut Domein Holset

Im besten Sinne geerdet

Weinanbau in den Niederlanden? Ja, das geht – gut sogar. Ganz im südwestlichen Zipfel im Dreiländereck von Belgien, Deutschland und den Niederlanden finden Sie das Weingut Domein Holset. Hier bauen Marianne Blijdesteijn und Erik Leferink die Trauben für ihre vielbeachteten Sekte an. Doch hier können Sie noch mehr entdecken: ein altes Bauernhaus als Weingut zum Beispiel oder Lehm als Terrazzoboden.

Bauernhaus wird Weingut

Wie bei einem guten Wein ist auch die Idee für das Weingut langsam gereift. Seit 2008 entwickelten Marianne Blijdesteijn und Erik Leferink die Vision, Wein im Örtchen Vaals anzubauen. Ausgangpunkt war ein altes Bauernhaus, dass zwischen dem Ort und den sanften Hügeln lag.

2013 begannen die Umbaumaßnahmen. Vier Jahre später war aus dem typischen Backsteinbau ein Weingut geworden. Von vorne betrachtet hat sich gar nicht so viel verändert. Doch wenn Sie um das Gebäude herumgehen, öffnen große Fenster und behutsam hinzugefügte Balkone das alte Haus zu einem kleinen Hof und zu den Hügeln.

Lehm wird Terrazzoboden

Hinter den hohen schmalen Fenstern im EG finden Sie den Verkostungs- und Verkaufsraum. Er wurde – wie das gesamte Gebäude mit viel Können und Fingerspitzengefühl von dem Architekten Emmanuel Laugs gestaltet und umgesetzt.

Wände und Decken wurden auf die vorhandene Substanz zurückgebaut, um dann achtsam aber selbstbewusst mit modern-reduzierten Lichtleisten, Einbauten und Möbeln ergänzt zu werden. So bleibt das Alte als Basis für einen repräsentativen Raum erhalten – und verleiht ihm seinen stimmungsvollen Charakter.

Ein besonderes aber sehr zurückhaltendes Highlight ist der Lehm-Terrazzoboden. Der Boden aus Lehm mit den typischen Splitteinschlüssen kombiniert die Qualität sichtbarer Materialien mit hochwertiger Handwerkskunst. Damit passt er ideal zur Philosophie der Winzer, die auf Klasse statt Masse und Handwerk statt Automation setzen.

Verkostung wird Miniurlaub

Doch wie schmecken nun die Sekte der Domein Holset. Das können Sie bei einer Verkostung erleben. Oder Sie mieten sich gleich für ein paar Nächte ein. Im Ober- und Dachgeschoss des alten Bauernhauses sind sieben Gästezimmer entstanden. Ergänzt wird das Angebot durch eine Ferienwohnung.

Lehm kam auch hier zum Einsatz – in Form von Trockenbauplatten und Wandputz. Jedes der Zimmer ist anders gestaltet. Dies wird durch den farbigen Lehm-Designputz YOSIMA unterstrichen. Die Farbtöne basieren auf der natürlichen Farbigkeit von Tonerden. Für das Projekt wurde extra ein eigener Grauton entwickelt, der die 146 werkseitig angebotenen Schattierungen Farben ergänzt.

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Lehm-Besonderheit:

Von Grund gut – Lehm-Terrazzo von Claytec

Terrazzo-Böden wurden schon in der Antike verwendet, hergestellt aus Trasskalk. Heute wird für die farbigen Böden in der Regel Beton verwendet. Mit Lehm-Terrazzo bietet Claytec eine Alternative an, die die Vorteile von Lehm mit der besonderen Optik kombiniert.

Für den fugenlosen Boden wird Lehm, der optional durch farbige Tonerden gefärbt sein kann, mit Naturstein-Splitt in zwei Arbeitsschritten sorgfältig eingebracht und nach dem Abtrocknen geschliffen. So entsteht die typische Terrazzo-Optik mit den sichtbaren Splitteinschlüssen.

Der Boden fühlt sich durch die Eigenschaften des Lehms angenehm und warm an. Dies lässt sich durch die Kombination mit einer Fußbodenheizung noch steigern. Die Fähigkeit des Lehms, Wärme zu speichern und gleichmäßig abzugeben erzeugt eine besonders angenehme Behaglichkeit.

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