Rittergut Remeringhausen

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Rittergut Remeringhausen

Eine noble Adresse mit bewegter Geschichte

Im Norden liegt das Steinhuder Meer, Niedersachsens größter Binnensee, umgeben von facettenreicher Natur und verträumten Ortschaften. Im Süden befindet sich die Mittelgebirgsregion Weserbergland, sanft-hügelig mit Fachwerkbauten, eindrucksvollen Burgen und edlen Schlössern. Und mittendrin? Thront in der niedersächsischen Kreisstadt Stadthagen, auch „Stadt der Weserrenaissance“ genannt, das Rittergut Remeringhausen: ein imposantes Anwesen, durch dessen detailgenau und liebevoll restaurierte Bauten noch der Hauch einer Aura aus der Vergangenheit dringt.

Damals wie heute ein prächtiger Anblick

Auf dem romantisch an einem Wassergraben gelegenen Gutshof – er umfasst einen reizvollen Innenhof, umrahmt von Schlösschen, Herren- und Torhaus, Pferdestall und großer Scheune – lässt es sich feiern, tagen und flanieren. Aber auch auf den Spuren der bewegten Historie wandeln. Seit mindestens 22 Generationen ist der Komplex in Familienbesitz. 1565 ging er zusammen mit einem weiteren Gut in den Besitz von Börries von Münchhausen über, Erbherr auf Apelern und Lauenau. Seitdem erfuhr das Anwesen mehrere Erweiterungen, behielt dank originalgetreuer Baumaßnahmen jedoch stets seine ursprüngliche Anmutung bei. Bezaubernd sind die roten und braunen Dachschindeln, die dicken Mauern, Stein auf Stein, die Sprossenfenster, die traditionellen Fachwerkfassaden, die Gauben, das Erkertürmchen.

Moderne Event Location mit besonderem Flair

Um 1600 herum wich das einstige Bauernhaus einem Schloss im Stil der Weserrenaissance. Das Schlösschen ist als Element nach wie vor erhalten. 1998 ließen die Besitzer den Gutspark nach Plänen aus dem Jahr 1804 wieder herrichten. Ein Hügel mit Tisch und Bänken aus Sandstein, eine mehr als 500 Jahre alte Linde und betagte hohe Kastanien machen das Gelände besonders. Die Gartenfestivals auf Gut Remeringhausen sind bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 2014 wuchs der Park auf seine heutigen 60.000 Quadratmeter heran. Drei Jahre später verwirklichten die Gutsbesitzer Nicolaus und Tania v. Schöning das bisher jüngste Highlight: Aus einem ehemaligen Schafstall wurde – gebaut nach historischen Vorgaben – eine hochmoderne Event Location für bis zu 300 Personen, die sich dank traditioneller Fachwerkkunst authentisch in die übrige Kulisse einfügt. Der Gartensaal umfasst einen 220 Quadratmeter großen Hauptraum, einen 110 Quadratmeter großen Wintergarten mit vorgelagerter Terrasse, einen Rondell-Garten inklusive kurzem Fußweg zu einem kleinen See.

Romantische Kulisse mit attraktiven Möglichkeiten

Beim Stichwort Kulisse sei noch gesagt: Das Rittergut bettet sich perfekt in seine Umgebung ein. In Stadthagen mit ihren Wallanlagen entdecken Touristen hingebungsvoll restaurierte Fachwerkhäuser, eine hübsche Altstadt sowie Sehenswürdigkeiten wie das 1534 erbaute Schloss und das Mausoleum des Fürsten Ernst zu Schaumburg. Aktive schätzen vor allem die Rad– und Wanderrouten, die sich durch das Schaumburger Land ziehen. Sogar einen Pilgerweg gibt es: Loccum-Volkenroda. Das etwa 475 Quadratkilometer umfassende, sehr abwechslungsreiche Gebiet zwischen den deutschen Mittelgebirgen und der Norddeutschen Tiefebene ist für viele eines der schönsten in Niedersachsen.

Fotos © Diana Frohmüller

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Lehm-Besonderheit:

Edle Optik und bestes Raumklima mit Lehmputz

Böden aus Stein, Wände aus Lehm, eine hölzerne Dachkonstruktion mit bis zum Boden reichenden Stützbalken: Baumaterialien, deren Ursprünge weit in der Zeit zurückreichen, haben die Bauherren im Gartensaal miteinander kombiniert und jedes für sich im Szene gesetzt. Man spürt noch die Gegenwart der einstigen Scheune, die nach allen Regeln der Fachwerkkunst restauriert wurde. Auf die Innenwände wurde Claytec Lehm-Unterputz mit Stroh sowie Lehmputz Mineral 20 aufgebracht, beides „erdfeucht“ – eine ideale Lösung für unebenes Mauerwerk. Lehm und Stroh sind natürliche, nachhaltige Materialien. „Sie generieren ein ausbalanciertes Raumklima. Lehm speichert Wärme und Feuchtigkeit und gibt sie gleichmäßig wieder an die Umgebung ab“, schildert Bauherr Nicolaus von Schöning. „Zudem ist Lehm gut für die Raumakustik und günstig zu reparieren.“ Das Stroh im Lehmputz verleiht den Wänden eine interessante Optik. Als Putzträger für zusätzliche Festigkeit kam Claytec Schilfrohrgewebe 70ST zum Einsatz.

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