ERNST Restaurant

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ERNST Restaurant

Die Perfektion der Natur zelebrieren

Kochkunst und Innenarchitektur des Restaurants ERNST in Berlin folgen der gleichen Philosophie: Alles in der Natur ist perfekt. Die große (Handwerks)Kunst besteht darin, diese Perfektion für Sie als Gast nutz- und erlebbar zu machen. Das Ausgangsmaterial – egal ob Nahrungsmittel, Lehm oder Holz – behält seine natürliche Qualität und erhält gleichzeitige eine zusätzliche Dimension.

Lehm als Zutat für eine neue Architektur

Der kanadische Koch Dylan Watson-Brawn kam über Tokio, Kopenhagen und New York nach Berlin. Häufig ist er auch im Berliner Umland anzutreffen, auf der Suche nach seinen Zutaten. Seine Küche ist produkt- und detailfixiert. Frische und das Herausarbeiten der im Produkt steckenden Qualitäten sind oberste Maxime. Die Gestalter der Innenarchitektur Salem Charabi und Rasmus Stroyberg aus Kopenhagen gehen mit dem gleichen Verständnis ihrer Passion nach.

Im Restaurant sitzen Sie mit einer Handvoll Gästen an einer langen Bar und schauen den Köchen zu. Gestaltung und Farbigkeit des Restaurants sind extrem reduziert – auch um Ihre Sinne auf den Genuss der Speisen zu fokussieren. Es liegt an der sorgfältig getroffenen Auswahl an Naturmaterialien und deren Verarbeitung, dass der Raum eine besondere Wertigkeit und Lebendigkeit erhält.

Boden, Wände und Decke sind in einem einheitlich hellen und warmen Grau gehalten. Die Oberflächen der Wände wurden mit Lehm verputzt. Das natürliche Material hat eine charakteristische Oberflächenqualität, die je nach Auftragetechnik und Verarbeitung variiert werden kann. Doch der Lehm hat noch eine weitere spürbare Qualität. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit und bindet die Gerüche. Beides entsteht beim Kochen und breitet sich im offenen Raum, wie dies, aus.

Naturfarbenen Leinenvorhänge, dunkel lasiertes Holz und kleine Pendelleuchten mit Metallschirmen sind die weiteren Zutaten für diesen Raum.

Handwerk als Weg zu Perfektion

Die Stühle sind in der reduzierten Innenarchitektur ein Blickfang und das gestalterische Pendant zu den Speisen auf dem Teller. Jeder Stuhl wurde aus Deutsche Eiche handgefertigt. Zusammengesteckte filigrane Rundhölzer formen die klassisch-kantige Form eines Armstuhls. Ein Sud aus der Rinde der verarbeiteten Hölzer schuf den dunklen Farbton. Lehne und Sitzfläche sind aus Papiergarn geflochten.

Am Ende des Abends, wenn Sie sich aus den handgefertigten Stühlen erheben und die besonderen Räume verlassen, werden Sie Essen und den Aufenthalt in Innenräumen mit anderen Augen und geschärften Sinnen wahrnehmen.

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Lehm-Besonderheit:

YOSIMA Lehm-Designputz als Ausdruck einer bewussten Haltung

Bei der Reduktion auf nur wenige Gestaltungselemente wird jedes Detail zum Träger der Idee. Für die Gestaltung der Wände wählten die Verantwortlichen YOSIMA Lehm-Designputz im Farbton Kolumba-grau. Er harmoniert perfekt mit dem Betonboden und den dunklen Holztönen.

Der Farbton wurde von CLAYTEC ursprünglich für den Bau des Diözesanmuseum in Köln entwickelt. Der Architekt des Museums, Peter Zumthor, ist ein Meister im Umgang mit Materialien und arbeitet wie die Gestalter des Restaurants mit ausgesuchten hochwertigen Baustoffen und deren kunstvollen Verarbeitung.

Der Farbton wird durch die Rohstoffmischung erreicht. Dabei wird die natürliche Farbigkeit von Tonerden genutzt, sodass keine Pigmente oder Farbstoffe verwendet werden müssen. Werkseitig sind bereits 146 Farbtöne erhältlich, die von CLAYTEC um individuelle Farbwünsche ergänzt werden können.

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